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Sanierung der Verkündigungskapelle

Nachdem 2023 ein Starkregen den Kanal im Hof des Paulaner Pfarrhauses überlastete und für einen Rückstau sorgte, floss das Wasser bis in die tiefer gelegene Verkündigungskapelle und richtete Schäden am Mauerputz an. Es folgten Begutachtung durch die Versicherung, Sammlung von Kostenvoranschlägen, Entscheidungen des Vermögensverwaltungsrates und Spendensammlungen bei den Paulaner Märkten (großen Dank an das Team Märkte!).

Ende August 2025 begann die Firma Sculpt Art, den lockeren Putz in der Verkündigungskapelle und in der Loggia abzuschlagen und auf Geheiß des Bauamtes der Erzdiözese Wien wieder Kalkputz und Kalkfarbe aufzutragen. Um den Raum künftig besser auch als Aufenthaltsraum nutzen zu können, wurde die Anzahl der Steckdosen auf acht erhöht, die Lichtschalter leichter zugänglich gestaltet und direkt eingeputzte Kabel verrohrt. Mit 20. September waren die Malerarbeiten weitestgehend beendet, dann wird noch der verklebte Teppichboden, unter welchem sich Steinfliesen befinden, entfernt.

Somit steht der Raum mit Oktober 2025 wieder für Veranstaltungen und Gruppentreffen zur Verfügung.

Josef Lang, Baureferent der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner

Bibelgespräch – Themen und Bezüge

Bibelgespräch – Themen und Bezüge 2025/26

BIBLISCHE GRUNDLAGEN DER SIEBEN SAKRAMENTE
So wichtig die sieben Sakramente im religiösen Leben nicht nur der katholischen Kirche sind, so wenig sind sie als abgegrenzte Gruppe heilsvermittelnder Vollzüge im Neuen Testament herausgestellt und so blass bleibt in manchen Fällen das biblische Profil dessen, was sich später zu einem eigenständigen Sakrament entwickeln wird.  Die Sakramente – eine spätere Entwicklung unter dem Einfluss des Hellenismus, gar ein unjesuanischer Import aus der heidnischen Umwelt, wie manchmal behauptet wurde?

Im Pfarrjahr 2025/26 sind die Abende des *Bibelgesprächs: Themen und Bezüge* den biblischen Grundlagen der sieben Sakramente gewidmet, zwei weitere behandeln grundlegende Fragestellungen: Was ist überhaupt ein Sakrament?  Und warum brauchen wir sie überhaupt?

Wir laden alle Interessierten herzlich zu folgenden Terminen in den Theresiensaal im Paulaner Pfarrhaus (1040 Wien, Paulanergasse 6, Erdgeschoß) von 19:30 – 21:00 ein: Do, 23.10., 20.11., 11.12.2025, 8.1., 19.2., 26.3., 16.4., 21.5. und 18.6.2026.

Text und Leitung: Pfarrvikar Albert Reiner

Verabschiedung Pfarrvikar Boris Hološnjaj

Am Samstag, den 21. Juni 2025, mussten wir unseren Pfarrvikar Boris Hološnjaj, der insgesamt 7 Jahre lang in unserer Gemeinde gewirkt hat, schweren Herzens im Rahmen einer sehr feierlich gestalteten Dankmesse um 18:30 in der Paulanerkirche mit anschließender Agape im Theresiensaal in die wohl verdiente Pension verabschieden. Unser Pfarrer Gerald Gump hatte als Hauptzelebrant den ehrenamtlichen Chor von St. Elisabeth engagiert, der a cappella die Messe mit absolutem Wohlklang erfüllte. Unsere Geigenvirtuosin Margit Urbanetz-Vig spielte auf der Viola d’amore zur Heiligen Kommunion die Schutzengelsonate von H. I. F. Biber (1644 – 1704), passend zu den Patronen unserer Kirche, und am Ende der Messe begleitete sie die Segenstraube für den scheidenden Pfarrvikar mit der Melodie des Aaronsegens von J. P. E. Martini (1741 – 1816), den die ganze Gemeinde aus vollem Herzen mitsang. In ihrer Dankrede würdigte GA-Leiterin Iris Pioro insbesondere den vorbildlichen Einsatz von Dr. Boris Hološnjaj für die Einheit der Christen, indem er 7 Jahre lang in der Paulanerkirche die Heilige Messe völlig gleichwertig in zwei verschiedenen Riten zelebrierte, regelmäßig im römischen 5x die Woche, und ca. 1x im Jahr im byzantinischen, zuletzt heuer zur Langen Nacht der Kirchen am 23.5.2025. Auch in seinen Predigten und in diversen Artikeln im Pfarrgemeindeblatt betonte der aus dem griechisch-unierten Bereich stammende Priester stets die Bedeutung und Notwendigkeit der Einheit der Christen, die unserem Herrn Jesus Christus ein ganz großes Herzensanliegen ist (Joh 17, 21). Passend dazu überreichte Iris Pioro als dankendes Geschenk von der Pfarrgemeinde Wieden-Paulaner Pfarrvikar Boris eine ökumenische Kelchgarnitur, die sowohl für den byzantinischen als auch den römischen Ritus gut auch unterwegs einsetzbar ist, da Boris uns in Aussicht gestellt hatte, in der Pension viel auf Reisen sein zu wollen, unter anderem zurück in seine alte Heimat Serbien.

Wir wünschen Dr. Boris Hološnjaj von ganzem Herzen eine schöne und erholsame Pension, in der sich noch unerfüllte Lebensträume mit Gottes Segen und Geleit verwirklichen mögen!

Text: Iris Pioro, Fotos: Arabo Matavousi